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Radiotipps im Oktober

Blasmusik auf BR Heimat

Immer wieder sind in den Radiosendungen des Bayerischen Rundfunks auch unsere Mitgliedskapellen und Auswahlorchester zu hören. Finden Sie hier eine Liste empfehlenswerter Sendungen im September.
 



Samstag, 02. Oktober um 11 Uhr (BR Heimat)

Treffpunkt Blasmusik

mit Werner Aumüller

In dieser Sendung sind dabei: die Brassessoires, die Blaskapelle Lukas, die Wombacher Musikanten, die Original Abenberger Blasmusik, die Körnier Dorfmusik, die Don Bosco Musikanten aus Bamberg, Bedörend röhrend, die Wirtshaus Vielharmoniker, die Hergolshäuser Musikanten, Biobrass, Hix Tradimix, d' Woihauser Straßenmusikanten, die Blaskapelle Eudaimonia, die Stadtkapelle Volkach und andere.
 



Samstag, 02. Oktober um 17 Uhr (BR Heimat)

Komponistentreffen bei David Bedford

In Erinnerung an den 10. Todestag des britischen Komponisten
mit Franziskus Büscher

David Bedford war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der auffälligsten Blasorchesterkomponisten in England.
Der Pianist, Organist, Akkordeonist, Gitarrist und Marimbaphonspieler wurde am 4. August 1937 in London in eine Musikerfamilie geboren, in der auch sein Bruder, sein Vater, und seine Großväter mit Instrumenten und Noten etwas anzufangen wussten.
Musikalisch prägten ihn Paul Hindemith und Arnold Schönberg, aber auch die Vertreter der Minimal Music Generation. 

David Bedfords Kompositionen tragen oft Titel aus der Welt der Astronomie. Seine Faszination für die Sterne entdeckte er, als er als Pförtner im Krankenhaus arbeitete und Wissenschaftsmagazine durchblätterte. Mit Werken wie Sea, Sky and Golden Hill oder Sun Paints Rainbows on the Vast Waves hat er Mitte der 80er Jahre die Ausdrucksmittel des musikalischen Minimalismus mit seinen sphärisch sich immer wieder wiederholenden Patternstrukturen auch in die Welt der Blasorchester gebracht.
Am 1. Oktober 2011 starb David Bedford an Lungenkrebs. Das Blasmusikkonzert erinnert an den Komponisten und seine Weggefährten Edward Gregson und Richard Rodney Bennett. 
 



Samstag, 09. Oktober um 11 Uhr (BR Heimat)

Goldener Oktober

Blasmusikalische Farbenpracht zum Herbst
mit Marinus Weidinger

Blauer Himmel, sanfter Sonnenschein, bunte Wälder, wer liebt es nicht? Der „goldene Oktober“ versüßt den Abschied des Sommers – egal, ob bei einer (letzten) Kugel Eis in der Stadt oder einem ausgiebigen Waldspaziergang durch weiches, raschelndes Laub. Die Farbenpracht der Blätter und der vor allem bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang rötlich-golden gefärbte Himmel sind ein Eldorado für Fotografen und Künstler. Auch Dichter, wie einst der berühmte Eduard Mörike 1827 mit seinem Gedicht Septembermorgen, haben den „goldenen Herbst“ schon in Ihren Werken verewigt. 
Auch der Treffpunkt Blasmusik versucht sich heute an einer Hommage an diese bei uns berühmte Schönwetterperiode. Mit dabei sind die Altbairische Blasmusik Karl Edelmann, die Musikkapelle Elbach, die Grassauer Blechbläser, die Gunglstoaner Blasmusik, die Hohenmirsberger Musikanten, Meeblech, die Blaskapelle Neundorf, die Pollinger Blasmusik, die Musikkapelle Söchering und andere.
 



Samstag, 09. Oktober um 17 Uhr (BR Heimat)

Wer hohe Türme bauen will …

Zum 125. Todestag von Anton Bruckner
mit Karlheinz Brand

Am 11. Oktober 1896 starb in Wien der Musiker und Komponist Anton Bruckner. Zu Lebzeiten wurde er zunächst vor allem als Orgelvirtuose geschätzt. Auch für seine Kompositionen hat er Anerkennung bekommen, vor allem für seine geistlichen Werke, Messen und Kantaten. Die Sinfonien waren dagegen lange umstritten. Spätestens im 20. Jahrhundert hat sich das aber geändert und wie sehr die Werke von Anton Bruckner mittlerweile bewundert werden, zeigt ein Ausspruch des Dirigenten Sergiu Celibidache: „Dass es Bruckner gegeben hat, ist für mich das größte Geschenk Gottes.“
An den lange unterschätzten musikalischen Einzelgänger erinnern im Blasmusik-Konzert das Jugendblasorchester Marktoberdorf, ein Auswahlensemble evangelischer Posaunenchöre in Bayern, die Wacker-Werkkapelle, die Potsdamer Turmbläser, Summa cum gaudae und andere.
 



Samstag, 16. Oktober um 11 Uhr (BR Heimat)

Treffpunkt Blasmusik

mit Werner Aumüller

In dieser Sendung sind dabei: die Blaskapelle Mönchstockheim, die Bergstätt-Musikanten, die Blas- und Trachtenkapelle Weißenbrunn, die Böhmischen Franken, die Harmoniemusik Hindelang, die Volkacher Rebläus, die Premicher Musikanten, die Original Abenberger Blasmusik, das Symphonische Blasorchester Grafenrheinfeld, die Posaunenklasse der Hochschule für Musik Würzburg, die Allgäuer Bauernmusik, da Blechhauf‘n, die Ponader Boum und andere.
 



Samstag, 16. Oktober um 17 Uhr (BR Heimat)

Komponistentreffen bei Malcolm Arnold

zu dessen 100. Geburtstag am 21. Oktober
mit Stephan Ametsbichler

Er schrieb mehr als 130 Filmmusiken, darunter auch zum Leinwandklassiker Die Brücke am Kwai, komponierte Orchester- und Kammermusikwerke und blieb auch nach seiner Zeit als Trompeter im London Philharmonic Orchestra der Bläsermusik treu, jetzt, nach dem Ende des 2. Weltkrieges, eben als Komponist. Und als solcher verstand es Malcolm Arnold, gefällige und eingängige Melodien mit zeitgenössischen harmonischen Strukturen in Einklang zu bringen. Das hat Eindruck gemacht und ihn zu einem der populärsten und erfolgreichsten britischen Tondichter seiner Zeit werden lassen. 
Neben seinen English Dances sind es vor allem die Four Scottish Dances, die Little Suite for Brass, das Prelude, Siciliano und Rondo oder die Water Music op. 82, welche den Sprung in die Konzertprogramme auch jenseits des Ärmelkanals geschafft haben. 
Zum Geburtstagständchen im Blasmusikkonzert haben sich neben dem Jubilar auch Vorbilder, Lehrer und Wegbegleiter angesagt, darunter Hector Berlioz, Jean Sibelius, Gordon Jacob, Benjamin Britten und … Louis Armstrong.
 



Samstag, 23. Oktober um 11 Uhr (BR Heimat)

Treffpunkt Blasmusik

In dieser Sendung sind dabei: die Bachhauser Blasmusik, die Dietramszeller Blasmusik, der Musikverein Eichenau, die Original Fichtelgebirgsmusikanten, die Musikkapellle Grainau, die Blaskapelle Hohenschäftlarn, die Kaoliner Musikanten, die Musikkapelle Münsing, die Stadt- und Bergknappenkapelle Penzberg, die Stadtkapelle Rosenheim und andere.
 



Samstag, 23. Oktober um 17 Uhr (BR Heimat)

Que sera, sera …

Von Orakeln und Weissagungen
mit Karlheinz Brand

Schon in der Antike waren Vorhersagen ein beliebtes Hilfsmittel, wenn es darum ging, wichtige Entscheidungen zu treffen. Politische Angelegenheiten, militärische Fragen oder Hochzeiten – zu den unterschiedlichsten Anlässen wurde versucht, den Willen der Götter oder die Launen des Schicksals zu erkunden. 
Auch in unserer Zeit ist das Interesse an der Zukunft groß. Es wird gependelt, Horoskope werden erstellt, Karten gelegt. Und Bücher, in denen die vage formulierten Prophezeiungen von Nostradamus aus dem 16. Jahrhundert sehr fantasievoll gedeutet werden, finden nach wie vor begeisterte Leser.
Einen Blick in die Zukunft zu werfen, das versuchen im Blasmusik-Konzert das Nordbayerische Jugendblasorchester, die Stadtkapelle Bozen, das Euregio Blasorchester Via Salina, die Posaunenklasse der Hochschule für Musik Würzburg, das Kreisorchester Lichtenfels und andere.
 



Samstag, 30. Oktober um 11 Uhr (BR Heimat)

Treffpunkt Blasmusik

mit Werner Aumüller

In dieser Sendung sind dabei: die Wirtshaus Vielharmoniker, die Bläsergruppe der BFS Sulzbach-Rosenberg, die Klosterbergmusikanten, die aus dem Eschenbachtal, G'steckenriebler, die Tettauer Blasmusik, Grenzwertig Böhmisch, die Deuerlinger Blasmusik, die Hirschbachtaler Musikanten, die Fränkische Trachtenkapelle Breitenbrunn, das Woodstock Tuba Quartett, Viera Blech, die Gompertshäuser Blasmusik und andere.
 



Samstag, 30. Oktober um 17 Uhr (BR Heimat)

Aus 4 mach 10!

Vor 70 Jahren wurde das Philip Jones Brass Ensemble gegründet
mit Stephan Ametsbichler

Was macht ein Trompeter, der gelangweilt im Orchestergraben sitzt und Pausen zählt? Er macht sich Gedanken … wie man mehr aus sich machen könnte und gründet ein Bläserquartett. 
1951 hatte genau das der britische Trompeter Philip Jones getan und ein paar Kollegen aus dem Royal Opera House um sich geschart. 10 Jahre später sollte sich daraus ein Quintett aus 2 Trompeten, Horn Posaune und Tuba entwickeln, was den Musikern das originale Bläserrepertoire aus der Renaissance erschloss. Weitere 10 Jahre später folgte schließlich eine radikale Erweiterung, die Furore machte und Maßstäbe setzte: vier Trompeten, ein Horn, vier Posaunen und eine Tuba. Jetzt war man in der Lage quasi alles zu spielen, in einer Flexibilität und mit einer Klangfülle, die jede Brass Band vor Neid erblassen ließ. Und man machte nun auch Komponisten auf sich aufmerksam und eroberte sowohl mit Originalwerken als auch mit einfallsreichen Arrangements selbst die Tempel der seriösesten Musik. Allein dieses Klangerlebnis rief unzählige Gleichgesinnte auf den Plan. Dazu kam, dass man die Noten des Philip Jones Brass Ensembles auch kaufen konnte. Der Siegeszug einer neuen Bläserformation war nicht mehr aufzuhalten und aus der Kuriosität von einst ist heute eine vielfach geschätzte, bestens etablierte und ungeheuer populäre Blechbläserbesetzung geworden.
Und dazu haben auch Kompositionen wie Chris Hazells Brass Cats und Elgar Howarths Bearbeitungen zahlreicher Klassikhits wesentlich beigetragen.
 



Samstag, 06. November um 11 Uhr (BR Heimat)

Treffpunkt Blasmusik

In dieser Sendung sind dabei: die Blaskapelle Agatharied, die Musikkapelle Dießfurt, die Schlossberger aus Eslarn, die Musikkapelle Holzhausen, die Musikkapelle Kiefersfelden, die Kapelle Rabenstein Möckenlohe, die Passauer Dreiflüssemusikanten, die Pollinger Blasmusik, die Regenstaufer Musikanten, die Stadtkapelle Weilheim und andere.