Radiotipps für November

Immer wieder sind in den Radiosendungen des Bayerischen Rundfunks auch unsere Mitgliedskapellen und Auswahlorchester zu hören. Finden Sie hier eine Liste empfehlenswerter Sendungen für November.

Samstag, 07. November um 12 Uhr (BR Heimat)

95
mit Werner Aumüller

Alles Gute Herr Mosch! 95 Jahre wäre Ernst Mosch in diesem Jahr geworden und nun ist es tatsächlich schon über zwanzig Jahre her, als der König der Blasmusik, wie man ihn oft betitelte, verstorben ist. Am 15. Mai 1999 ist mit seinem Tod eine Ära zu Ende gegangen, die an Ausstrahlungskraft bis heute nichts eingebüßt hat. Ganz im Gegenteil! Gefühlt nehmen sich der Musik der Original Egerländer Musikanten immer mehr Blaskapellen und Orchester an. Im Treffpunkt Blasmusik erinnert Werner Aumüller an den Dirigenten, Posaunisten und Komponisten Ernst Mosch.

 

Samstag, 07. November um 17 Uhr (BR Heimat)

Schön ist die Jugend
mit Karlheinz Brand

„Jugend“, das ist die Zeit zwischen der Kindheit und dem Erwachsenenalter. Diesen Lebensabschnitt zeitlich genau zu definieren, ist allerdings gar nicht so einfach. Während juristisch gesehen die Jugend vom 14. bis zum 17. Lebensjahr dauert, zählen für Marktforscher auch Menschen mit 25 Jahren noch zu den Jugendlichen.

Von der schönen Jugendzeit schwärmen im Blasmusik-Konzert das Symphonische Blasorchester aus Kürnach, die Stadtkapelle Marktoberdorf, Rekkenze Brass, die Stadtkapelle Rosenheim und andere

 

Samstag, 14. November um 12 Uhr (BR Heimat)

Gar lustig ist die Jägerei…
mit Franziskus Büscher

… so heißt es in einem bekannten deutschen Volkslied: dem Jäger aus Kurpfalz. Was seine auch weiblichen Opfer von diesen Späßen gehalten haben? Das hat sie der lüsterne Grünrock vermutlich nicht gefragt.

Dass auch die klassische Jagd nach Wild bis heute fasziniert unterstreichen knapp 400.000 Jäger*innen, die im Jahr 2018/19 in Deutschland einen Jagdschein besessen haben. In den letzten 40 Jahren ist diese Zahl um 50% gewachsen, so kann man es beim Deutschen Jagdverband nachlesen. Vornehmlich im Herbst sind die Hubertusjünger auch in Bayerns Wäldern unterwegs, denn dann ist Hauptsaison und nicht nur Wildschweinen wird dann das letzte Halali geblasen.

Musikalisch werden wir im Treffpunkt Blasmusik unter anderem auf die Jagd begleitet von der Blaskapelle Alpenland, den Burgebracher Parforcehornbläsern, der Isartaler Blasmusik, der Musikkapelle Kiefersfelden und anderen.

 

Samstag, 14. November um 17 Uhr (BR Heimat)

Süße Träume
Von Wiegenliedern und anderer „Nachtmusik“
mit Karlheinz Brand

Viele Menschen sind in der Nacht aktiv, sei es zum Vergnügen oder aus beruflicher Notwendigkeit. Für sie trifft der Titel eines Schlagers aus den 30-er Jahren zu: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“.

Allerdings ist der Schlaf wichtig für die Gesundheit. In dieser Zeit erholt sich der Körper und unser Gehirn arbeitet auf Hochtouren. So träumen wir uns Nacht für Nacht durch fantastische Welten, auch wenn wir uns am Morgen oft nicht mehr daran erinnern können.

Für süße Träume sorgen im Blasmusik-Konzert die Bläserphilharmonie Forchheim, Rekkenze Brass, der Musikverein Gartenstadt, das Sinfonische Blasorchester Vorspessart, die Tanzharmonie und andere.

 

Samstag, 21. November um 12 Uhr (BR Heimat)

„Treffpunkt Blasmusik“
mit Franziskus Büscher

In dieser Sendung sind dabei: die Altbairische Blasmusik Karl Edelmann, die Blaskapelle Ernestgrün, die Trachtenmusikkapelle Henndorf, die Musikkapelle Uffing und andere.

 

Samstag, 21. November um 17 Uhr (BR Heimat)

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven - I
Beethoven und die Harmoniemusik

Duos, Trios, Quintette und „Parthien“
Der  Abschied aus dem aristokratischen Bonn
mit  Stephan Ametsbichler

Bis zu seinem endgültigen Aufbruch nach Wien im Jahre 1792 lebt Beethoven in einem vergleichsweise beschaulichen, aristokratisch geprägten Umfeld. Hier komponiert er unter anderem Bläsermusik zur Unterhaltung am Bonner Hof des Kölner Kurfürsten Maximilian Franz, sogenannte Harmoniemusiken für jeweils paarweise besetzte Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte. Darüber hinaus entstehen auch kleiner besetzte Bläserkammermusikwerke für ihm nahestehende Freunde.

Sein neues Leben in Wien ist dagegen von wesentlich revolutionäreren Gedanken geprägt. Nach 1800 schreibt Beethoven daher so gut wie keine „Haus- und Hofmusik“ für Bläser mehr. Denn für ihn ist jetzt eine neue Zeit angebrochen.

 

Samstag, 28. November um 12 Uhr (BR Heimat)

„Treffpunkt Blasmusik“
mit Werner Aumüller

In dieser Sendung sind dabei: die Hergolshäuser Musikanten, die Bläsergruppe der Berufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg, die Feldkahler Musikanten, Mission Böhmisch, die Harmoniemusik Hindelang, die Gompertshäuser Blasmusik und andere.

 

Samstag, 28. November um 17 Uhr (BR Heimat)

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven - II
Beethoven und die Militärmusik

Märsche, Tänze, Heldenhaftes
Der revolutionäre Beethoven in Wien
mit  Stephan Ametsbichler

Aus der eher kleinen Welt des Bonner Hofes kommt Beethoven 1792 nach Wien, in eine größere, in der er sich von den Ideen der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aus der französischen Revolution anstecken lässt. Napoleon will diese Ideen in ganz Europa verbreiten, allerdings mit Gewalt. So wird aus dem Napoleonverehrer Beethoven ein Napoleonverächter. Der freiheitsliebende Komponist, einer der ersten, der auch als „Freiberufler“ arbeitet, wird zum Patrioten.

Als solcher schreibt er auch Märsche und Tänze für Militärmusik. Mit seinem berühmten Marsch des York’schen Korps, ursprünglich der „Böhmischen Landwehr“ gewidmet, setzt 1809 eine mehrjährige Phase der Auseinandersetzung mit diesem Genre ein, in der auch Beethoven der Gattung  Marsch ihr aristokratisches Gewand auszieht und sie in ein neues, bürgerliches steckt.

 

Samstag, 05. Dezember um 12 Uhr (BR Heimat)

„Treffpunkt Blasmusik“
mit Werner Aumüller

In dieser Sendung sind dabei: Die Winhöringer Weisenbläser, der Musikverein Edelweiß, die Blaskapelle Oberaudorf, die Grassauer Bläser, die Musikkapelle Dießfurt und andere.

 

Samstag, 05. Dezember um 17 Uhr (BR Heimat)

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven - III
Flötenuhren und Wellington’s Sieg bei Vittoria

Beethovens Verhältnis zu mechanischen Musikinstrumenten
mit  Stephan Ametsbichler

Musik für mechanische Musikinstrumente zu adaptieren und dafür eine Walze mit Metallstiften zu spicken, ist in der Übergangszeit vom aristokratischen 18. ins bürgerliche 19. Jahrhundert groß in Mode. So komponieren bereits Haydn und Mozart Musik für Flötenuhren, selbst spielende Orgeln, mit denen der Wiener Panoptikumsbesitzer Joseph Johann Nepomuk Graf Deym ein technikbegeistertes Publikum in seine Schauräume lockt.

Später baut der Erfinder des Metronoms, Johann Nepomuk Mälzel mit seinem „Panharmonikon“ ein großes Orchestrion, mit dem eine ganze Militärkapelle samt Schlagzeug imitiert werden kann. Zusammen mit Beethoven entwickelt er den Plan einer Schlachtenmusik: Auf Wellingtons Sieg! eine triumphale Siegessymphonie auf den militärischen Erfolg des Herzogs von Wellington über die napoleonischen Truppen in der Ebene von Vittoria im Sommer 1813.

Zu komplex für Mälzels mechanischen Orchesterapparat, instrumentiert Beethoven dieses Tongemälde letztlich für Sinfonieorchester und zwei Bläsergruppen und realisiert so, ganz naturalistisch, ein frühes Kino für die Ohren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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