MON feiert erste Bergmesse in Zeiten von Corona und ehrt seinen ehemaligen Präsidenten

MON-Präsident Dr. Marcel Huber überreicht seinem Vorgänger die Urkunde zur Ernennung als MON-Ehrenpräsidenten.
Mit dem Geehrter freuen sich (v.l.): Roland Schuster, Dr. Marcel Huber, Friederike Steinberger, Franz Meyer mit Frau und Staatsminister Bernd Sibler.
Es war eine besondere Stimmung, als am späten Vormittag an der Bischof-Neumann-Kapelle am Hochstein auf dem Dreisesselmassiv im Bayerischen Wald, nach vielen Monaten der Zwangspause das erste Mal wieder Klänge einer Blasmusikkapelle erklangen.

Die Musiker der Blaskapelle Neureichenau umrahmte die Bergmesse des MON unter der Leitung von Michael Beck, Referent für Kirchenmusik im MON. „Es ist einfach schön, dass heute endlich wieder Blasmusik spielt – wenn auch unter Einhaltung der Corona-Regeln“, bringt es Roland Schuster, MON-Vizepräsident und zuständiger Organisator auf den Punkt. Dabei erhält er große Zustimmung von den zahlreichen Ehrengästen, darunter Staatsminister Bernd Sibler, MdB Thomas Erndl, die Landtagsabgeordneten Dr. Marcel Huber in seiner Funktion als MON-Präsident, Max Gibis, Manfred Eibl und Walter Taubeneder, Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich, die Bezirksräte Josef Heisl und Urban Mangold, die Landräte Sebastian Gruber, Raimund Kneidinger und Josef Niedermaier (Bad Tölz) und die Bürgermeister Jürgen Dupper (Passau), Kristina Urmann (Neureichenau) und Heinz Scheibenzuber (Haidmühle) – sowie einige „normale Gläubige“, wie es Pfarrer Gotthard Weiß mit einem Schmunzeln formuliert. Eine sehr lockere, aber doch stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Dreisessel, bei einem Wechselbad aus Sonne, Wolken und hin und wieder ein paar Tropfen Regen. „Blasmusik bringt hier an diesem besonderen Ort im Dreiländereck die Ehre Gottes und die Freude des Lebens zusammen“, so Pfarrer Weiß weiter.

Und die stand den Gästen der Bergmesse ins Gesicht geschrieben – allen voran Passaus Altlandrat Franz Meyer, der an diesem Sonntagvormittag neben den Musikern sicherlich die Hauptrolle spielte und mit ein Grund für die hochkarätige Gästeliste war. Der langjährige MON-Präsident wurde im Anschluss an die Bergmesse zum MON-Ehrenpräsident ernannt. Eine Überraschung für den ehemaligen Präsidenten und damit Vorgänger von Dr. Marcel Huber, der die Laudatio auf Meyer hielt. „Die Ehrung steht schon lange an und einen schöneren Platz hätte es dafür nicht geben können.“

Insgesamt neun Jahre (2004 – 2013) war Franz Meyer Präsident des Musikbundes von Ober- und Niederbayern und ist bereits mit Beginn seiner Amtszeit neue Wege gegangen. „Für Dich war der MON schon immer eine große, starke Jugendbewegung. Du hast dieses Amt mit Freude und Liebe für die Musik getragen und dabei den MON stark vorangetrieben“, so Huber weiter. Auch Staatsminister Bernd Sibler betonte in seiner kurzen Ansprache: „Mit Deinem Engagement im Ehrenamt bist Du für viele Menschen ein großes Vorbild.“

Für Meyer selbst, der mit dieser Ernennung am Dreisessel überrascht wurde – „da ich terminlich nun etwas mehr Luft habe, habe ich mich über die Einladung zur Bergmesse sehr gefreut und bin gerne zu meinem Musikbund gekommen - nichtsahnend“ – ist dies eine große Auszeichnung, die er gerne im Namen aller Blasmusiker in Ober- und Niederbayern annimmt. „Musik kennt keine Grenzen, macht Freude, bringt die Menschen zusammen, kennt keine Sprache und kein Alter – dafür steht die Blasmusik“, so Franz Meyer dankend.

Bericht: Stefanie Starke, PNP

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