»Frack trifft Tracht« geht in eine neue Runde

Vor zwei Jahren erlebte die Kooperation zwischen dem MON und den Münchner Philharmonikern mit dem Konzert »Frack trifft Tracht« einen vorläufigen Höhepunkt. Am 17. Oktober gibt es nun eine Neuauflage.

Einmal in der Münchner Philharmonie am Gasteig spielen – dieser Traum ging für einige MON-Musiker vor zwei Jahren in Erfüllung. Unter dem Motto »Frack trifft Tracht« spielten Philharmoniker und Blasmusiker gemeinsam ein Konzert in der weltberühmten Konzerthalle – und ein Stück sogar unter der Leitung von Valery Gergiev. Den Rest des Programms leitete Albert Osterhammer, im Hauptberuf Klarinettist bei den Münchner Philharmonikern, nebenbei Dirigent der Blasmusik der Münchner Philharmoniker und auch Dirigent der Blaskapelle Bernau am Chiemsee.

Das erste »Frack trifft Tracht«-Konzert war ein großartiger Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. In diesem Jahr soll dieses (ursprünglich einmalige) Projekt nun eine Neuauflage erfahren. Am 17. Oktober werden erneut Bläser der Münchner Philharmoniker gemeinsam mit MON-Blasmusikern ein Konzert in der Philharmonie am Gasteig geben. Für die Moderation konnte wiederum Andreas Estner (BR Heimat) gewonnen werden.

Dirigent Albert Osterhammer hat sich für das Konzert einiges ausgedacht. Mit »Titanic « von Stephan Jaeggi (in der Originalversion mit Flügelhorn und Tenorhorn) und den »Variationen über ein Thema von Glinka« für Oboe und Blasorchester von Nikolai Rimski-Korsakow (arr. Clark McAllister) hat Osterhammer zwei echte Höhepunkte ins Programm eingebaut. Den Solo-Part des Oboenkonzertes wird Marie Luise Modersohn übernehmen, die Solo- Oboistin der Philharmoniker.

Eröffnet wird das Konzert mit Richard Strauss’ »Königsmarsch«, Rudi Fischers Walzer »Für Dich« wird dann ebenso zu hören sein wie Julius Fučíks »Florentiner Marsch« und die Schnellpolka »Leichtes Blut« von Johann Strauß. Einen modernen Touch bekommt das Programm durch Marcel Peeters Medley »Charles Chaplin«.

Für die Erarbeitung des Programms sind eine Primavista-Probe am 12. September, ein Probenwochenende in Bernau am Chiemsee (10./11. Oktober) sowie eine Generalprobe (16. Oktober) vorgesehen, bevor das Programm am 17. Oktober präsentiert wird. Wie vor zwei Jahren werden Bläser aus den Reihen der Philharmoniker die Werke in Registerproben mit den MON-Musikern erarbeiten, bevor sie dann unter der Leitung von Albert Osterhammer selbst ins Orchester einsteigen und gemeinsam mit den MON-Musikern spielen.

In diesem Jahr wird die Besetzung etwas anders aussehen als 2018: Albert Osterhammer benötigt einen kompletten Saxofonsatz mit zwei Alt- und zwei Tenorsaxofonen sowie einem Baritonsaxofon. Osterhammer setzt auch auf das »weiche« Blech, also Flügelhörner und Tenorhörner. Für das Oboen-Konzert wird außerdem ein Bassetthorn benötigt. Und in diesem Jahr bekommt auch die Es-Klarinette gut zu tun …

Interessenten können sich ab sofort bei der MON-Geschäftsstelle bewerben. Wer im Orchester mitspielen will, sollte auf gutem D2- bis D3-Niveau spielen können, um die Anforderungen schnell umsetzen zu können. Alle Orchestermitglieder müssen zu allen Proben zur Verfügung stehen, weil die Probenzeit ohnehin sehr knapp bemessen ist. Aber – soviel kann versprochen werden – der Aufwand lohnt sich. Das werden alle bestätigen können, die beim »Frack trifft Tracht«-Konzert 2018 mit dabei waren.

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