Probenbetrieb: Jetzt geht’s wieder los!

Nachdem der Ministerrat am 26.05.2020 beschlossen hat, ab dem 15.06.2020 mit einer eng begrenzten Wiederaufnahme des Konzert- und kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Schutzauflagen zu beginnen, war es das Bestreben des Bayerischen Musikrates und des Bayerischen Blasmusikverbandes, den Probenbetrieb in infektionsschutzrechtlich vertretbarem Umfang bereits vor dem 15.06.2020 wieder aufnehmen zu können. Nach zahlreichen Telefonaten und Gesprächen unserer Präsidenten Dr. Thomas Goppel, Peter Winter, Manfred Ländner, Dr. Marcel Huber, Franz Pschierer und Berthold Rüth auf verschiedenen Ebenen ist es uns heute in einem ersten Schritt gelungen, ab dem 8. Juni 2020 in den Probenbetrieb einzusteigen.

Die erreichten Lockerungen sind ein erster Schritt zurück zu einer neuen Normalität. Leider waren wir bei der finalen Erarbeitung des Konzeptes nicht eingebunden, sonst hätten wir vielleicht den ein oder anderen Punkt noch etwas glätten können. Aber das nachfolgende Ergebnis war das Maximum, was für die Blasmusik herauszuholen war. Jetzt gilt es, das Beste daraus zu machen! Bitte haltet euch an die nachfolgenden Kriterien und Vorgaben. Wenn uns dieser erste - sehr vorsichtige - Schritt gelingt, werden die nächsten Schritte folgen. Dafür werden wir uns - wie in den letzten Wochen auch schon – einsetzen und euch bei jedem weiterhin Schritt begleiten.

  • Proben dürfen nur Instrumentalgruppen von höchstens zehn Personen einschließlich des musikalischen Leiters/der musikalischen Leiterin.
  • Es ist ein Mindestabstand von 2 m, bei Blasinstrumenten von 3 m zwischen allen Teilnehmern einzuhalten. Der Abstand zwischen Dirigent/Dirigentin und Musikern muss mindestens 3 m betragen. Wenn möglich ist auf eine versetzte Aufstellung der Musiker zu achten. Querflöten sind auf Grund der höheren Luftverwirbelungen am Rand zu platzieren. Verwendete Trennwände führen nicht zur Reduktion des Mindestabstands.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNS) ist von allen Musikern mit Ausnahme der Blasmusiker jederzeit zu tragen. D.h. Dirigent und Schlagzeuger haben einen MNS zu tragen.
  • Die Proben sollen nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Auch im Freien muss auf die Einhaltung der Mindestabstände geachtet werden. Räume müssen ausreichend gelüftet werden (Grundsatz: 10 Minuten Lüftung nach jeweils 20 Minuten Probe). Raumlufttechnische Anlagen sind mit möglichst großem Außenluftanteil zu betreiben.
  • Möglichkeiten zur adäquaten Händehygiene (wie Seife, Einmalhandtücher) müssen gewährleistet sein.
  • Bei Blasinstrumenten darf kein Durchpusten des Instruments beim Ablassen des Kondensats stattfinden. Das Kondensat muss vom Verursacher mit Einmaltüchern aufgefangen und in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden.
  • Bei Blasinstrumenten ist ein Tausch oder eine Nutzung durch mehrere Personen ausgeschlossen. Ein Verleih von anderen Musikinstrumenten oder deren Nutzung durch mehrere Personen darf nur nach jeweils vollständiger Desinfizierung stattfinden.
  • Personen mit Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen, dürfen nicht teilnehmen.
  • Publikum ist bei den Proben nicht zugelassen.


Die Polizeibehörden und die zuständigen Verwaltungsbehörden sind über die – am 8.6.2020 in Kraft tretenden - Änderungen informiert.

Das Proben in Vereinsräumen/Vereinsheim ist seit 29.05.2020 wieder erlaubt.

Nachfolgend der Vorschlag für ein Hygienekonzept zum Download!

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