Radiotipps für Februar

Immer wieder sind in den Radiosendungen des Bayerischen Rundfunks auch unsere Mitgliedskapellen und Auswahlorchester zu hören. Finden Sie hier eine Liste empfehlenswerter Sendungen für Februar.

Samstag, 1. Februar, 12 Uhr (BR Heimat)

Der Internationale Blasmusikkongress 2020 in Neu-Ulm
Stephan Ametsbichler

Erneut geht in Neu-Ulm in diesem Jahr ein „Internationaler Blasmusikkongress“ über die Bühne. Vom 16. bis 19. Januar vereint er mehr als 80 Dirigenten, Dozenten, Komponisten und wenigstens 1000 Blasmusiker*innen auf einem Forum, dass in fast 120 Workshops alle nur erdenklichen Themen des blasmusikalischen Alltags aufgreift, unter anderem mit: Komponistenporträts, Meisterkursen, Fragen zum Repertoire, zur Kunst des Arrangierens, aber auch des Führens und Motivierens, und nicht nur auf musikalischem Gebiet. Eine Vielzahl von Angeboten für Dirigenten, Leiter von Bläserklassen, Vereinsvorstände, Jugendverantwortliche und Musiker aller Couleur. Sieben hochkarätige Konzerte krönen die vier Tage der Information, Fortbildung und des Austausches.
Stephan Ametsbichler hat sich in die Flut der Angebote gestürzt und seine Eindrücke in einer Bilanz zusammengefasst.


Samstag, 8. Februar, 17 Uhr (BR Heimat)

Winterspiele
Franziskus Büscher

Musikalische Schneeballschlachten und Würfelspiele zur kalten Jahreszeit
Im Winter fällt der Schnee, der eine oder andere Schneeball, aber auch der Würfel auf dem Küchentisch. Von frostigen Wetterkapriolen, Olympischen Winter-Jugendspielen, aber auch fantastischen Spielideen berichten das Polizeiorchester Bayern, die Munich Brass Connection, das Bläserensemble des Münchner Motettenchors, u.a.


Samstag, 15. Februar, 12 Uhr (BR Heimat)

"Blasmusik in Bayern" - das neue Magazin des BBMV
Stephan Ametsbichler

Neue Wege geht der Bayerische Blasmusikverband im Zeitalter der Digitalisierung, um Blasmusikinteressierte noch besser zu informieren und ihnen eine zeitgemäße Präsentations- und Kommunikationsplattform zu bieten, die weit über die Möglichkeiten einer gedruckten Zeitschrift hinausgeht.
Eine kostenlose App ermöglicht seit Jahresbeginn als zentrales Medium den Zugang zu allen Themen rund um die geblasene Musik. Darüber hinaus besteht weiterhin die Möglichkeit, das Blasmusikleben in Bayern auch in gedruckter Form zu verfolgen.
Darüber, wie das neue Magazin aussieht, wie es ankommt und wo es hin will, hat sich Stephan Ametsbichler mit Martin Hommer als dem zuständigen Redakteur der „blasmusik in bayern“ unterhalten.


Samstag, 22. Februar, 17 Uhr (BR Heimat)

Clown & Harlekin
Stephan Ametsbichler

Im Lebensraum der Spaßmacher, der Komödianten, Kobolde, Komiker und Narren spielen Clown und Harlekin eine ganz eigene Rolle. Bereits im 13. Jh. betritt der Harlekin als maskierter „kleiner Teufel“ die Theaterbühne. Geschickt bewegt er sich zwischen Fiktion und Realität, ist zugleich Bösewicht und Gutmensch, Herr und Diener, Schamane und Artist. Der Clown hingegen ist stets der tölpelhafte Narr und Spaßmacher, der die Menschen ganz vordergründig zum Lachen bringt und seit der 2. Hälfte des 19. Jh. bevorzugt in der Zirkusmanege auftritt.
Beiden Typen haben sich Blasorchesterkomponisten immer wieder gewidmet und dabei oft genug auch unter die Maske geschaut. Hörbar gemacht u. a. vom Akademischen Blasorchester München, der Brighouse & Rastrick Band, der Sächsischen Bläserphilharmonie und dem Blasorchester Walter Schacht.


Samstag, 29. Februar, 12 Uhr (BR Heimat)

40 Tage Verzicht! Fasten einst und jetzt
Stephan Ametsbichler

Als Quadragesima bezeichneten bereits die Römer die 40-tägige Fastenzeit. Ende des 4. Jahrhunderts begannen Christinnen und Christen deswegen vermutlich in ganz Europa damit, vor allem auf Fleisch und Alkohol zu verzichten. Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Mönchen bevölkertes Gebiet hat auch das nicht mitgemacht. Es nannte und nennt sich Bayern. 1751 brauten die Paulaner-Mönche des Klosters Benediktbeuern das erste Salvator-Starkbier. Den päpstlichen Segen bekam das Gebräu, nachdem man es wochenlang über verschneiten Alpen und unter italienischer Sonne gen Vatikan transportierte. Der Heilige Vater probierte und lobte das inzwischen völlig vergorene Getränk, sowie die Leidensfähigkeit seiner bayerischen Brüder. Der Rest ist Geschichte.

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